Alt, krank, arm

Krankenkasse zahlt Einlagen nicht für die eigenen Schuhe. Aber neue, orthopädisch angepasste Schuhe plus die Einlagen schon. 🤦

Medikamente und Behandlungen, die vielleicht extreme Schmerzen lindern würden (nicht heilen, denn das geht nicht) nur für sehr solvente Selbstzahler.

Nebenwirkungen von Medikamenten: „Ach, die kommen doch erst später und Sie sind 70, da kann Ihnen das doch egal sein!“

Zusammenfassend könnte ich meine Erfahrungen von der Rundreise bei Ärzten, die ich seit Jahren kenne und schätze, in den letzten Tagen so: Infantilisierung des alten Menschen. Man wird einfach nicht mehr ernst genommen. Vielleicht/sicher wäre es anders, wenn man materiell vor Reichtum nur so strotzte, denn dann ließe sich auch und gerade mit alten Menschen nochmal so richtig Gewinn machen. Dieses System ist krank und macht krank.

Ungarn

Ja, der Machtwechsel ist gut und war notwendig. Nachdem ich mir die Biografie von Herrn Magyar angesehen und mir manch seiner Reden habe übersetzen lassen, kann ich allerdings in das euphorische Jubelgeschrei nicht einstimmen. Mein Misstrauen ihm gegenüber bleibt. Wir werden sehen.

Opferbereitschaft

Ähm. Häh?

Mal ein Bild mit unendlich vielen bunten Menschen drauf. Dann nimm einen feuchten Schwamm und fahre drüber, bis nur noch eine graue Masse vorhanden ist. So sehen die Reichen und Mächtigen uns: Eine verfügbare graue Masse. Mal nützlich, mal überflüssig. Manipulierbar. Opfergaben für ihre Gier. Unseren Schmerz, unser Leid, unsere NEINs nehmen sie gar nicht wahr. Wir kommen in deren Welt als individuelle, menschliche Wesen überhaupt nicht vor. Unser Leben tangiert sie schlichtweg nicht.

Grundsicherung

Ich habe in meinem Leben sehr oft Arbeit suchende Menschen begleitet. Ein realer Hauptwiderspruch zum Anspruch der jeweiligen Regierungen war: Trotz ausgezeichneter Schulungen, trotz perfekter Bewerbungsunterlagen, trotz intensiver Bemühungen aller Beteiligten gelang selten eine Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt. Der eigentliche, reale Grund dafür war recht simpel: Es gab keine passenden offenen Stellen. Punkt. Aus. Fertig. Und ich denke nicht, dass sich das bis heute wesentlich verändert hat.

Also ist dieses ganze Gedöns und Gequatsche von politischer Seite auch heute nur genau das: Gedöns und irreales Gequatsche mit fantasievollen Schuldzuschreibungen. Wenn es keine passenden Stellenangebote gibt, dann kann ich auch nicht dorthin vermitteln. Was bleibt? Billiglohnsektor. Egal, was du kannst, wer du bist, wie kompetent du bist: Geh für Minimallohn unter miesen Arbeitsbedingungen schuften. Darum geht es doch, oder? Könnte man so kommunizieren, ansonsten bleibt es Verarschung hoch 10.

Nihilistischer Extremismus

Ich arbeite mich gerade in das Themenfeld "nihilistischer Extremismus" ein und bin entsetzt. Es erklärt nicht alles, aber vieles. Erschreckend: Der nihilistische Extremismus weist starke Schnittmengen mit rechtsextremen Phantasien auf, bei denen die reale Vernichtung der "Feinde", der "Fremden" der "Anderen" im Vordergrund steht.

Im Gegensatz zum klassischen Rechtsextremismus, der eine "rassenreine Volksgemeinschaft" anstrebt, wollen nihilistische Extremisten, obwohl vor allem Teil von rechtsextremen Bewegungen, lediglich zerstören, ohne einen Plan für danach zu haben. Komponenten sind: Verherrlichung konkreter Gewalt, Manipulation, Erpressung, konkrete Verletzungs- und Tötungsabsichten, ausgelebter Sadismus. Zutaten: Menschenhass, extreme Frauenfeindlichkeit und Gewalt jedweder Art gegen Kinder.

EpsteinFiles Gedankensplitter dazu:

Originaldokumente, aber auch viele Blogger aus dem englischsprachigen Raum bieten aufbereitete Informationen und Analysen. Die deutsche Medienlandschaft? Eiert rum, bleibt, wenn überhaupt, vage und oberflächlich. 

Ich lese. Ich kotze.

Aber mein Weltbild bekommt keinen Riss. Denn wir wussten es ja. Wir kennen die Täter, wir kennen die Opfer. Reiche Säcke und Kinder. The same old story. Und du denkst, das würde sich jetzt ändern? Boah, bist du naiv.

Das Gruseligste ist ja: Du baust ein Netzwerk der Reichen und Mächtigen auf, in denen du ihnen u.a. verbotene, widerliche, amoralische Triebbefriedigung bietest. Damit kannst du sie dann erpressen und in deinem Sinne lenken.

Dann stellst du fest, bei Veröffentlichungen über all das, juckt das kaum jemanden. Sie kommen fast alle ohne Konsequenzen und Strafen davon.

Was müsste man ihnen jetzt in Steigerung anbieten, damit sie wieder erpressbar werden? Denkt das mal weiter. Ich kotze im Strahl.

 

Schaue ich mich in der menschlichen Geschichte um, dann bleibt nur festzustellen: Sadistische und sexuelle Gewalt waren und sind schon immer ein wesentlicher Aspekt von Macht und Herrschaft. Mittel der zügellosen Triebbefriedigung, der Unterdrückung, Demütigung. Aber auch der Erpressung und Manipulation von Mittätern innerhalb der geschaffenen Netzwerke.

Und die, die sowas unterstützen, wählen, anhimmeln, verklären, haben u.a. nur einen Zielgedanken: Sie wollen daran teilhaben. Wollen auch ein Stück vom verbotenen Kuchen.

 

Nenne mir jemand nur einen einzigen Grund, warum die Beteiligten damit aufhören sollten? Weil einer der Organisatoren tot ist? *hahaha Niemals hat sowas wegen so einem kleinen "Missgeschick" aufgehört. Niemals.

 

Das Leichentuch über allem aber ist das Schweigen. Das Schweigen der Umwelt, das Schweigen der Täter, das Schweigen der Wissenden. 😢

 

Wie schützen wir unsere Kinder? Klar, Wasserburg mit Zugbrücke und Piranhas im Burggraben käme spontan dem eigenen Schutzbedürfnis seiner Lieben sehr entgegen. Besser wäre jedoch: Macht Kinder stark und selbstbewusst. Lehrt sie, dass nur sie über ihren Körper bestimmen und ihre Grenzen vehement zu verteidigen. Gebt ihnen Wörter, Begriffe, Sprache, mit denen sie Übergriffiges kommunizieren können. Seid immer ansprechbar und eine Person des absoluten Vertrauens. Baut reale, im sozialen Umfeld verankerte, starke und unzerbrechliche Netzwerke zum Schutz der Kinder auf.

Das Gute

„Was hat dich denn radikalisiert, Kind?“
„There’s some good in this world, Mr. Frodo, and it’s worth fighting for.“
 
Oh, ich verstehe sie so gut! Wenn das nicht eine Grundhaltung wäre, warum und für was dann der ganze Aufriss. Der Widerstand, dieses sich Tag für Tag gegen Unrecht in die Bresche werfen, wäre schlichtweg sinnlos ohne diese Grundannahme. 🧐

Bürgergeld

Was hat das mit der Realität der Lebenshaltungskosten zu tun? Nichts, gar nichts. Ich denke, jeder Mensch, der in der Politik Karriere machen will, sollte mal ein halbes Jahr, ohne Zugriff auf Rücklagen, damit klar kommen. Vielleicht würde sich dann was ändern.



Projektunterricht

Ich habe damals in den letzten Schuljahren verdammt viel vom sogenannten Projektunterricht profitiert. Meint gleiche Themen, gleiches Zeitgeschehen oder geschichtliches Ereignis Schwerpunkt in allen Fächern. Zum Beispiel würde sich das ja super als Aufhänger anbieten, oder?

Alte Muster

Ich gehöre zu der Generation, die bis in die Nachtstunden vor ihren Tellern saß und aufessen musste. Da arme Familie gehörte Gartengemüse in Mehlpampe zu den häufigen Anlässen für diesen Zwang und diese Demütigung. Antrainierter und tief verwurzelter Brechreiz. Also nein, ich esse nicht! Alles! 

🎶 Scheiß-AfD, Scheiß-AfD 🎶

Schon als junge Frau, ab Mitte 70iger Jahre, habe ich mich intensiv mit Entstehung und Geschichte der Nazis und Faschisten beschäftigt, die Lager besucht und dann im Studium und seitdem im Leben einen Schwerpunkt da drauf gesetzt. Was gerade passiert, kann ich also verstehen. Mit dem Kopf. Meine Seele jedoch kreischt in schrillen Tönen.



Umbruch

Die gesellschaftliche Sensibilität für die Bedürfnisse der Schwächsten und der allgemeine Konsens darüber, was Gewalt in Handeln und Sprechen bedeutet, zerbröseln gerade vor unseren Augen. In der digitalen und in der realen Welt. Der Schutzauftrag, die Schutzfähigkeit des Staates und seiner ausführenden Organe gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern ist mittlerweile total aufgeweicht. Dies beschädigt die tragenden Pfeiler unserer demokratischen Gemeinschaft schwer. Wo ist unser Zorn dagegen?

Narben

Dann denkst du, du hättest alles verarbeitet, fein säuberlich verpackt in aufgehübschte Schächtelchen, in deinem inneren Archiv ganz hinten unter „erledigt“ abgelegt und wachst doch letzte Nacht schweißgebadet auf, weil deine (Pflege)Mutter dir im Traum das Abitur verbieten wollte. Boah, Weib, du hast Abi und Diplom und brauchst doch etliche Minuten um wieder im Jetzt zu landen? Tja, Narben bleiben und manchmal nässen sie halt. Auch noch mit 69 Jahren und all dem tollen Leben dazwischen.  🤪

Gelassenheit

Wenn ich sage, dass ich im Alter gelassener werde, bedeutet dies nicht, dass mir irgend etwas egal wird. Ganz und gar nicht. Ich gehe nur nicht mehr von jetzt auf gleich auf 100. Die Zündschnur ist ein wenig länger geworden. Und ich weigere mich konsequenter mit Tauben Schach zu spielen. Abgrenzungen fallen leichter und ich muss mir oder sonst jemanden nichts mehr beweisen. Das Standing steht. Gelassenheit halt. Ausbaufähig. 😉

Die

Es sind nicht die tierischen Bestien, imaginären Gestalten oder gar das Böse an sich, die die größten Grausamkeiten begehen, sondern ganz normale Menschen. Sie sind die Serienkiller, die Kinderschänder, die Inquisitoren, die die Folterer, die erbarmungslosen Eroberer, die Kriegstreibenden. Sie sind es, die sich ungeheuerlicher Verbrechen schuldig gemacht haben und es Tag für Tag wieder tun. Wir brauchen keine Mär von Dämonen, die Geschichte des Menschengeschlechts trägt Horror genug in sich.

Incels

Du jammender und dich in ranzigem Selbstmitleid suhlender Mann, du! Deine ätzende Sehnsucht ist doch nichts anderes als der verzweifelte Wunsch zurück in den Mutterleib zu schlüpfen. Bedingungslose Rundumversorgung und ebensolche Liebe. Blöd gelaufen, diese Tür ist zu. Was bleibt? Kümmere dich endlich um dich selbst und falls das irgendwann gelingen sollte, könntest du vielleicht auch mal anfangen, dich selbst lieben zu lernen. Wenn nicht, grab dich ein und heul leise. 

Kinder sind der Anfang

Meine Lebenserfahrung: Alles fängt in der Kindheit an. Welch wunderbare, gerechte und solidarische Gesellschaft die Menschheit schaffen könnte, wenn sie all ihr Streben und all ihre Ressourcen in die respektvolle Begleitung ihrer Kinder stecken würde. Welch ein positives menschliches Potential da Jahr für Jahr vernichtet wird durch Dummheit, Machtstreben, Gier und ja auch durch sinnlose Gewalt. Wir sind unterm Strich einfach doof und unbelehrbar. Und ja, es ist und bleibt auch eine Systemfrage.

Vollgefressen und satt

Für manche, die ich vor Jahrzehnten kannte:

Dann bist du vollgefressen und satt, bist ein Teil von dem geworden, gegen den du mit jugendlich zornigem Gerechtigkeitsgefühl und zusammen mit Freunden gekämpft hast. Du wirst in den Spiegel schauen, dich nicht wieder erkennen, wirst kotzen vor ekelgetränkter Scham und falsche neue Freunde werden dir eilig den Mund wischen, dir noch ein, zwei Häppchen nachreichen, um dich dann endgültig fallen zu lassen.

Ukraine

Du brichst bei mir ein, verwüstest die Wohnung und zum Dank überlasse ich dir dann großzügig eines der Zimmer kostenlos, in der Hoffnung, dass dir das genüge und du nicht auch noch die Küche einforderst.
Häh?

Damals war ja alles so toll

An die Zuckerguss-Fraktion: Mir geht euer Gejammer von wegen "Was waren das für tolle Zeiten! Was hatten wir doch für eine herrliche Kindheit!" kombiniert mit "Die armen Kinder von heute!" inzwischen ganz gehörig auf den Senkel.

Ja, es waren wirklich tolle Zeiten,

- als man uns gleich nach der Geburt unseren Müttern wegnahm und uns in ein Zimmer mit fünfzig anderen brüllenden Säuglingen steckte,

- als man uns schreien ließ, bis wir blau wurden, weil man uns nicht "verwöhnen" wollte und weil unser Geschrei angeblich Lungen und Charakter stärkte,

- als unseren Müttern vom Stillen abgeraten wurde, weil das die Figur verdirbt,

- als man ihnen Contergan als Schlaf- und Beruhigungsmittel verschrieb, wovon sie missgebildete Kinder bekamen,

- als Eltern und Lehrer uns straffrei grün und blau prügeln durften, am besten noch mit Ansage (Warte nur, wenn der Papa von der Arbeit kommt), damit wir auch genug Zeit hatten, uns ordentlich zu fürchten,

- als man uns beibrachte, uns für unseren Körper zu schämen, uns beibrachte, dass das "da unten" pfui bäh ist und uns verdrosch und ewiges Höllenfeuer androhte, wenn man uns beim Onanieren erwischte,

- als wir uns von Tanten und Onkeln, Omas und Opas und sogar von Wildfremden abknutschen lassen mussten,

- als Erwachsene uns ungebeten an die Wäsche gingen und uns rücksichtslos missbrauchten, ohne Aufdeckung zu befürchten, weil die Scham uns den Mund verschloss und uns sowieso niemand geglaubt hätte,

- als der Papa nachts im Bett schreiend hochfuhr, weil die Bilder von der Front ihn bis in den Schlaf verfolgten,

- als Mama und Oma bei jeder Silvester-Knallerei zusammenzuckten, weil sie das an die Bombennächte im Luftschutzkeller erinnerte,

- als auch die Mama sich schon mal eine einfing und für den Papa die Beine breit machen musste, ob sie Lust hatte oder nicht, weil das zu den "ehelichen Pflichten" gehörte und sowas wie Vergewaltigung in der Ehe völlig unbekannt war,

- als die Mama morgens mit blauem Auge heulend am Küchentisch saß, weil es mal wieder "so eine Nacht" gewesen war, was wir Kinder übrigens schon mitbekommen hatten, denn solche Nächte liefen nie geräuschlos ab,

- als sie ohne Erlaubnis vom Papa keinen Arbeitsvertrag unterschreiben und nicht mal ein Bankkonto eröffnen durfte,

- als Schulkameraden von Masern und Polio taub und lahm wurden oder gar dran verreckten, weil es noch keine oder nicht genügend Impfstoffe gab,

- als dieser unheimliche graue LKW auf dem Schulhof stand, der hinten eine Leinwand hatte, auf der ein Film über ABC-Luftschutzmaßnahmen gezeigt wurde, in denen Häuser zu Staub zerfielen,

- als wir bei Vollbremsungen und Auffahr-Unfällen durch die Frontscheibe flogen oder uns das Genick brachen, weil es keine Gurte, Kopfstützen, geschweige denn Airbags gab und das jüngste Kind im VW Käfer auf der Hutablage mitfuhr,

- als die Werbung uns an jeder Straßenecke, im Fernsehen und vor jedem Kinofilm entgegen brüllte, wie cool das Rauchen (und das Saufen) ist,

- als der Rhein voll toter Fische war und zum Himmel stank,

- als Chemiefabriken und Schwerindustrie ganze Landstriche verpesteten und man in manchen Regionen keine Wäsche nach draußen hängen geschweige denn vernünftig atmen konnte,

- und ja, als wir den Dreck aus Erdnuss- und Kaugummi-Automaten fraßen und dafür auch noch unser eh schon spärliches Taschengeld opferten.

Ihr habt diese Zeiten überlebt. Ihr hattet, trotz alledem, schöne und beglückende Erlebnisse, an die ihr euch gern erinnert. Seid dankbar dafür, seid zutiefst dankbar, aber hört auf, hier einen vom Pferd zu erzählen.

Manches von dem, was uns damals das Leben schwermachte, bedrückt auch die heutigen Kinder noch, anderes werden sie zum Glück nie erleben müssen. Und ja, es gibt heute Belastungen, die wir uns damals im Traum nicht hätten vorstellen können - und es gibt Freuden, von denen wir ebenfalls keine Ahnung hatten.

Was schon immer gezählt hat, sind echte Freundschaften, Menschen, die vorbehaltlos zu dir stehen, Menschen mit denen du durch Dick und Dünn gehst. Ohne sie bist du verratzt und daran hat sich bis heute nichts geändert und daran wird sich auch nie was ändern.

Jede Kindheit hat ihre schönen und schrecklichen Momente und oft liegen Horror und Glückseligkeit dicht beieinander - und das, meine Guten, hat absolut nichts mit dem Geburtsdatum zu tun.

Denn wenn die Tatsache, dass es damals noch keine Smartphones, Laptops und Internet gab, alles ist, woran ihr euch hochzieht, und wenn ihr die heutigen Kinder gar dafür bedauert, dass ihnen diese Erfindungen zur Verfügung stehen, dann seid ihr einfach nur traurige Gestalten, die sich vielleicht mal ne Therapie suchen sollten. Denn ihr verdrängt ohne Ende - was euch wiederum niemand ernsthaft vorwerfen kann, weil manche Erlebnisse wirklich zu schrecklich waren, um sie erinnern zu wollen.

Problematisch wird es aber immer dann, wenn ihr den heutigen Kindern erzählen wollt, welch schreckliches Leben sie haben. Damit droht ihr, ihnen den Mut, die Zuversicht und das Selbstbewusstsein zu nehmen, die sie zur Bewältigung ihrer eigenen Zukunft so dringend brauchen.

Danke fürs Lesen - und setzt, verdammt noch mal, die rosarote Brille ab!“

Johannes Busch