Verfassungsschutzbericht AfD

Damit niemand sage, man hätte es nicht wissen können.


Falls der Text irgendwann gelöscht wird, kann man bei mir eine Kopie bekommen. -> heidrunmllr@gmx.de


Meine Hoffnung auf Frieden und Freundlichkeit
unter allen Menschen weint leise vor sich hin.

Doch lasst euch nicht beirren und entmutigen
durch all den Schrecken und all dem Leid.
Bleibt beharrlich in eurer Menschenliebe,
eurem Mitgefühl, eurer Hilfsbereitschaft
und eurer unverbrüchlichen Solidarität.

Es gibt keine Alternativen. So gar keine.

Kompromiss


Ich mache Euch ein Angebot, das Ihr nicht ablehnen könnt:

Ihr halbiert die Anzahl der Bundestagsabgeordneten und verringert generell den gesamten staatlichen Verwaltungsaufwand, reduziert die Ausgaben für die Bundeswehr drastisch und erhöht dafür die für die Bildung erheblich, baut den öffentlichen Nahverkehr aus und macht ihn bundesweit kostenlos, beendet das zwei Klassensystem im Gesundheitswesen, führt das bedingungslose Grundeinkommen in realistischer Höhe ein und erhöht den Mindestlohn auf mindestens 12 Euro. Ihr verbietet ab sofort die Massentierhaltung und erlaubt keinen Import mehr von unter diesen Bedingungen produzierten Fleisch- und Wurstwaren, und zu guter Letzt sorgt Ihr für den Kohleausstieg bis Ende 2020. 

Dafür wäre ich dann gerne bereit ohne Murren eine Fleischsteuer und eine CO2-Steuer, oder wie Ihr es sonst nennen wollt, zu bezahlen.

*Anmerkung

Ja, ich weiß, es gibt noch viel mehr Baustellen. Aber ich bin erstmal großzügig und will nicht überfordern.


Im Bärtierchenarchiv, hinterste Ecke links, wühlt ein kleiner Junge in einem riesigen, vergammelten Berg von Papierschnipsel, die nur noch deshalb erhalten waren, weil die alte Archivarin nichts wegwerfen konnte und ab und an nach Lust und Laune einen zellerhalten Stoff über die Reste sprühte.

"Guck mal, Papa, wir standen schon einmal in der Zeitung!"

"Ach Kind, das ist jetzt schon ein paar tausend Jahre her. Der Planet hat sich damals ja von dem schrecklichen Parasiten Mensch befreit, hat sich erholt und ist allereigentlich recht hübsch. Es gibt sogar einen täglichen Shuttledienst vom Mond zum Erdbahnhof Napata. Dort in der Nähe gibt es auch ein Museum, in denen es gut erhaltene Fragmente aus der Kultur der Erdmenschen zu sehen gibt. Das würde dich bestimmt belustigen. Wir fragen die Familie, ob sie Lust hat, einen kleinen Ausflug zu machen."



Im Laufe meines Lebens habe ich ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, mich durch die Menschheitsgeschichte gelesen und abertausende Diskurse geführt.

Je älter ich werde, umso mehr reduzieren sich die Antworten auf meine Fragen, werden viel einfacher und meine Glaubenssätze grundsätzlicher und ja, das denke ich, wahrhaftiger.

Eigentlich ist in dem Fundus der gesamten bisherigen Erkenntnisse der Menschheit schon alles Wesentliche gesagt und weitergegeben worden.

Ich fange mal an zu sammeln. Habt Ihr auch Ideen, Anmerkungen? Dann bitte ergänzen! ->

Der Mensch braucht den Menschen, um sich als Mensch zu erkennen und Mensch zu sein.

Der Kaiser ist nackt.

Macht korrumpiert.

Armut macht krank.

Alle Menschen haben die gleichen Rechte.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Alle Kinder haben Rechte.

Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Das Bewusstsein kann im Handeln das Sein verändern.

Eine Gesellschaft schützt ihre Kinder, die Alten, die Hilfsbedürftigen.

Nie wieder Krieg.

Eine Gesellschaft braucht zum friedlichen Zusammenleben ein Rechtssystem, dem alle in Gleichheit unterstellt sind.

Jeder Mensch ist sterblich.

Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf und ein liebendes Gegenüber. Der Mensch kann zwischen beidem und all den Schattierungen dazwischen wählen. Das ist seine Freiheit und seine Verantwortung.

Das Leben ist ein Prozess. Alles verändert sich.

Gewalt ist niemals eine Lösung.

Kommunikation ist die Grundlage für alles. 

Jeder Mensch will glücklich sein.


Ich mag Winter und Schnee nicht und doch träumte ich heute Nacht, auf der Bank vor dem Haus, weil es dort allemal ein Stückchen kühler war als in den überhitzten Räumen, von der Schneekönigin, der Liebreizenden, die mich in Eis und Schnee badete. So weit ist es nun schon. *snief

X Faktor


Da immer noch 32° in den Räumen und ich den Anpassungsprozess nicht in dieser Schnelle vollziehen kann (bin ja kein Evolutionsturbo), den ganzen Nachmittag mit YouTube und Musik hören verbracht. Dabei bin ich auch auf die Zusammenschnitte diverser X-Faktor Sendungen gestoßen.

Klar, das Format an sich, die Verarschung der TeilnehmerInnen und vom Publikum, die dreisten Lügen, die Gelddruckmaschinerie – geschenkt.  Was mich jedoch beim Ansehen fasziniert hat, war die Vielfalt der dort singenden Menschen. Ihre Herkünfte, ihr Können, ihr Mut, da aufzutreten. Sicher, eine Menge Pfeifen dabei, Rundreisende im Auditions Karussell.

Aber, die anderen, bei denen man, oft unerwartet, sieht, dass sie sich reinknien in ihre Musik und in ihre Vorträge, die ihnen wohl mehr bedeuten als nur die Teilnahme an so einer Show, und die so gar nicht den Mainstreamvorstellungen von SängerInnen entsprechen – ja, die haben mir gefallen und die haben meinen Respekt.

Ich bin wieder in meiner Überzeugung bestärkt worden, dass in jedem Menschen so vieles steckt, was nie eine Chance bekam hervorzubrechen und sich zu entfalten.