Ich habe in
meinem Leben sehr oft Arbeit suchende Menschen begleitet. Ein realer
Hauptwiderspruch zum Anspruch der jeweiligen Regierungen war: Trotz
ausgezeichneter Schulungen, trotz perfekter Bewerbungsunterlagen, trotz
intensiver Bemühungen aller Beteiligten gelang selten eine Vermittlung in den
1. Arbeitsmarkt. Der eigentliche, reale Grund dafür war recht simpel: Es gab
keine passenden offenen Stellen. Punkt. Aus. Fertig. Und ich denke nicht, dass
sich das bis heute wesentlich verändert hat.
Also ist dieses
ganze Gedöns und Gequatsche von politischer Seite auch heute nur genau das:
Gedöns und irreales Gequatsche mit fantasievollen Schuldzuschreibungen. Wenn es
keine passenden Stellenangebote gibt, dann kann ich auch nicht dorthin
vermitteln. Was bleibt? Billiglohnsektor. Egal, was du kannst, wer du bist, wie
kompetent du bist: Geh für Minimallohn unter miesen Arbeitsbedingungen
schuften. Darum geht es doch, oder? Könnte man so kommunizieren, ansonsten
bleibt es Verarschung hoch 10.
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